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St. Jost-Kapelle

Nach alten Chroniken muss die erste Kapelle auf St. Jost ums Jahr 1340 herum erbaut worden sein.

Bei Grabungen stellte man 1973 weitere Fundamentmauern fest, die darauf schliessen, dass schon vor der erwähnten Kapelle ein Bau bestanden haben muss. Bereits im Jahre 1346 hat Papst Klemens VI. diesem Wallfahrtsort einen Ablassbrief verliehen. Die älteste Glocke, welche immer noch ertönt, trägt das Gussdatum von 1385.

1518 gilt als Abbruchjahr der ersten Kapelle. Turm und Chor blieben jedoch bestehen, es wurde lediglich ein längeres Schiff angebaut. Die Renovation gegen Ende des 18. Jahrhunderts veränderte das Innere stark. An Stelle der flachen Holzdecke wurde ein Gewölbe eingezogen, die gotische Flügelschreine wurden durch klassizistische Stuckmarmoraltäre ersetzt und die Wandmalereien überdeckt.

1880 schenkte die Genossenkorporation als Besitzerin die St. Jost-Liegenschaft der Kirchgemeinde. Ab 1970 - 1978 wurde sie einer umfassenden Restaurierung, welche sich nach dem ursprünglichen Aussehen orientierte unterzogen und unter eidgenössischen Denkmalschutz gestellt. Seit Jahren zieht die schlichte Kapelle an einmaliger Lage hoch über dem See viele Brautpaare und Wanderer an. Die Kapelle ist während des Tages immer offen.

> www.www.saint-josse-europe.eu

St. Jost-Kapelle
St. Jost
6373 Ennetbürgen

St. Jost